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«The Story from MOTORS-PLACE»…

 

Wie alles begann…

Man schrieb das Jahr 2017, genauer den 13. April 17, als sich 11 Benzin -und Motorenverrückte im GO WEST in Aarau trafen.

Es war Phil Hayoz welcher geladen hat und 10 Jungs zu Tische bat. Gespannt lauschten wir der Vision von Phil und man konnte die Begeisterung, den Enthusiasmus und den Tatendrang förmlich spüren.

Er hat es an diesem Abend tatsächlich geschafft in dieser Runde das so wichtige Feuer in uns zu entfachen, die Luft brannte!!!

 

Die Geburtsstunde des MOTORS-PLACE war besiegelt am Tisch 13 und 12 im Go West in Aarau.

 

 

1.3.1.2

 

 

Aus diesem harten Kern kristallisierten sich in den darauffolgenden Tagen dann «die glorreichen 8»,

  

Alain, Bart, Dessi, Rolé, Feivel, Kusamaro, René und Phil

 

welche fest entschlossen waren, dieses gigantische Projekt zu starten und umzusetzen.

Unser Ziel, ein Treffpunkt für gleichgesinnte und somit auch etwas verrückte Leute aller Generationen zu errichten.

 

Die erste und gleichzeitig eine der grössten Herausforderungen war es nun, eine standesgemässe Location zu finden. Wir wären nicht die glorreichen 8, hätten wir nicht mit der gleichen Begeisterung, dem Vertrauen welche Phil uns entgegenbrachte, unter Hochdruck Ausschau gehalten. 

Nach vielen Besichtigungen, ebenso vielen Absagen, sind wir dann auf die Garage Dünki in Oftringen gestossen, welcher Räumlichkeiten anbot, die bei einem Blick auf die Fotos, eines MOTORS-PLACE eher unwürdig schienen.

 

Weit gefehlt, die Besichtigung entpuppte sich als echter Glückstreffer. Wir waren uns bewusst, dass eine Menge Arbeit auf uns zukommen würde, wollten diese Location aber trotzdem unbedingt. Wie aber war der Eindruck von Herrn Dünki von uns?

Wollte er wirklich seine Räumlichkeiten an zum Teil bärtige, tätowierte Motorenverrückte vermieten?

Vorneweg: Er wollte und war sogar von unserer Idee begeistert. JACKPOT !!!

An dieser Stelle sei ein Zitat kurz erwähnt, gefallen am Abend der Zusage von Herrn Dünki:

 

 

«Macht was ihr wollt, sprengt mir einfach die Hütte nicht in die Luft»

 

 

Ob sich Herr Dünki wohl bewusst war, was er mit dieser Aussage ausgelöst hat, man weiss es nicht.

Was anfänglich als grosse Hürde schien, war innert kürzester Zeit geschafft, was uns einen weiteren Motivationsschub verschaffte. Nicht dass dies nötig gewesen wäre, denn nun war allen klar, ab dem 1. Juni 17 gehören diese Räume uns.

 

 

«Es gibt kein Zurück»

 

 

Am liebsten hätten wir direkt am besagten Abend losgelegt, wäre da nicht noch die Vormieterin mit Sack und Pack vertreten gewesen und dies noch bis zum Ende des Monats Mai 17. 

Da neben der Objektsuche natürlich auch schon intensiv nach Equipment aller Art gesucht wurde, gab es da schon dies und das, was hätte reingestellt werden sollen.

 

Zum Glück konnten wir hier auf ein Entgegenkommen der aktuellen Mieterin zählen und bereits Dessis «Töggelichaschte» platzieren. Es war der 20. Mai 17, wo beide Phils`s, Role und Kusamaro ins schöne Kerns aufbrachen, bewaffnet mit einem grossen Anhänger.

 

Was war passiert? Phil Hayoz konnte durch seine Kontakte eine Bar ausfindig machen, welche ein älteres Ehepaar vor einigen Jahren eigens und speziell für ihre Wohnung anfertigen liessen.

Das Ehepaar Giezedanner oder für uns Esther und Päuli kehren der Schweiz den Rücken und wandern im November 17 in die USA aus, weshalb sie jemanden finden wollten, welcher ihre wunderschöne Bar weiterleben lässt.

 

Es war ihnen und uns sofort bewusst, dass sie mit uns genau die richtigen gefunden hatten um ihre Bar in Ehren weiter zu betreiben. «On Top» kauften wir ihnen direkt noch einen Billardtisch ab, welcher ebenfalls bestens ins MOTORS-PLACE passt.

 

An dieser Stelle ein herzliches, aufrichtiges Dankeschön an:

 

 

Päuli und Esther

 

Besagte Bar und den Billardtisch durften wir ebenfalls bereits in unserer zukünftigen Location einlagern und der Drang endlich starten zu können wurde schier unbändig. Um die verbleibende Zeit sinnvoll und effektiv zu nutzen, trafen wir uns vorgängig diverse Male um ein Konzept oder in unserem Fall wohl eher einen Schlachtplan zu entwerfen. Schnell war klar, dass eine Aufteilung in Themenbereiche durchaus Sinn machen würde. Es sollte ein Barbereich im «American-Dinner-Style» geben, einen Game-und Spielebereich und natürlich die obligate Werkstatt.

Für jeden Bereich benötigten wir unterschiedliche Materialien also entschieden wir uns einen edlen Boden bei SABAG in Rothenburg für den Barbereich auszusuchen, während der Boden im Game- und Werkstattbereich aus geflämmten Fichtenbrettern gemacht werden sollte.

Auch die Decke in den jeweiligen Bereichen sollten sich in Art und Farbe deutlich unterscheiden.

Wieder sollte im Barbereich eine edle, passende, hängende Decke verbaut werden, während der Gamebereich mit schwarz gestrichener Decke und die Werkstatt mit Tarnnetzen versehen werden sollte.

Eines schönen Tages unterbreitete uns Dessi, er hätte in Deutschland ein «Clubbuch» für uns anfertigen lassen. Ledereinband, Prägungen und unser Logo auf jeder Seite waren ein echtes Highlight und wir waren richtig begeistert von der Idee und der spontanen Aktion.

 

Dann war es soweit, Dessi konnte sein Packet bei der Post abholen. In gemütlicher Runde öffnete er das Packet an der Seite vorsichtig und tastete mit einer Hand vorsichtig den Inhalt ab. Seine Miene veränderte sich leicht, als er anstelle seines bestellten Buches seine ebenfalls bestellten Federbeine ertastete…das Gelächter der andern war genau so gross, wie die Enttäuschung von Dessi, weiter auf sein Buch warten zu müssen.

 

Was lange währt wird endlich gut und der grosse Tag kam trotzdem, das Buch war da. Da war es nun DAS BUCH welches fortan nur mit weissen Handschuhen berührt werden darf, ja mit weissen Handschuhen, wenn verrückt dann gleich richtig….

 

 

«Das Loch im Motors-Place Fussboden»

 

 

Wo aber wäre ein standesgemässer Ort um eine solche Kostbarkeit aufzubewahren? Klar, in einem Loch im Fussboden und dass alles unter Glas und beleuchtet, wo denn sonst?

Beim Ansetzen des eigens ausgeliehenen Presslufthammers ist kurz die Frage aufgekommen, ob dies nun schon zu Herrn Dünkis einziger Bedingung, die Hütte nicht in die Luft zu sprengen gehört? Ein klares NEIN war die logische Antwort und die Dinge nahmen ihren Lauf.

 

Das wir es ernst meinen, merkte Herr Dünki, als er einige Tage später mit einem Sanitär an unseren Boiler musste und bei diesem Vorhaben in unser «BUCHLOCH» trat. Er staunte nicht schlecht und konnte sich eine Bemerkung Richtung Sprengung nicht verkneifen…

Nun wussten wir aber, wir haben wohl einen der tolerantesten Vermieter welchen man sich wünschen kann.

 

Was nun folgte war Arbeit ohne Ende.

Wir verstrichen etliche Liter der verschiedensten Farben, wir verlegten zig Quadratmeter des bereits erwähnten Fichtenholzes und Barbodens, wir verlegten elektrische Leitungen, montierten Lampen, erbauten einen Barber-Shop, welcher sich sehen lassen kann und verliehen unserem stillen Örtchen den nötigen Charme, um auch dort den Besuch zum Highlight werden zu lassen.

Wie man heute sehen kann, gab es noch viele kleinere arbeiten und spezielle Details mehr, welche an dieser Stelle nicht erwähnt sind, sehr wohl aber sichtbar wenn man sich auf seiner Entdeckungsreise durchs MP aufmerksam umsieht.

Alle waren motiviert, mit dem nötigen Elan und begeistert am Werk, welches sich nun durchaus sehen lassen darf.

An einer der zahlreichen Bausitzungen sollte an einem Abend anfangs Juli 17 auch die Eröffnung traktandiert werden. Die Gemüter waren bei dem Thema erhitzt und die Vorschläge für mögliche Termine unterschieden sich um mehrere Wochen.

Der eine war dann im Urlaub, wieder jemand direkt danach und es gestaltete sich zunehmend schwierig eine Einigung zu finden.

Wir waren schon weit fortgeschritten, da gab es keinen Zweifel, aber genauso viel Arbeit wartete noch auf uns alle, was den Vorschlag von Kusamaro, schon am 29. Juli 17 zu eröffnen, auf Ungläubigkeit stossen liess.

 

Lange Rede kurzer Sinn, wir einigten uns, Eröffnung sollte am 29. Juli 2017 sein…

 

 

«Der grosse Tag ist da»

 

 

Es war soweit, unser Tag war gekommen, sollte unser vergossenes Herzblut und der Schweiss belohnt werden? Kommen all die geladenen Gäste? Und wenn ja, werden sie sich mit uns gemeinsam an dem erfreuen was wir erschaffen haben? Am Essen und Trinken sollte es schon Mal nicht scheitern, denn wir konnten mit Andy vom Andy`s Place die Verpflegung und die Getränke anbieten, welche eines MOTORS-PLACE würdig sind. Andy bot uns sogar an, diesen Part für uns zu übernehmen und es war für uns eine Ehre, Andy himself als Caterer gewonnen zu haben. Wir denken die Burger sprachen für sich!

 

Als Special-Act konnten wir die bekannte KarikaturISTin Corinne Sutter en­ga­gie­ren. Sie hat es wieder einmal mehr geschafft,  die anwesenden Gäste mit Ihren Karikatur-Zeichnungen zu beeindrucken. Natürlich nutzten auch wir die Zeit und liessen uns portraitieren.

 

Langsam ging es gegen 15 Uhr und die ersten Besucher trafen tatsächlich ein.

 

Es wurden mehr und mehr, was uns sehr freute. Die Parkplätze wurden genau wie die Sitzplätze knapp und unsere Erwartungen bei weitem Übertroffen.

Alle versuchten sich nach bestem Wissen und Gewissen um Ihre Gäste zu kümmern, was nicht immer einfach war. Deshalb an dieser Stelle von den glorreichen 8 des MOTOTRS-PLACE-TEAM`s nochmal ein herzliches

 

 

«DANKE SCHÖN»

 

an ALLE die da waren, uns unterstützt haben und dies noch immer tun, für alle Geschenke, Gaben und netten Gesten.

 

Auch das durchweg positive Feedback tat gut, hat uns richtig gefreut und vor allem darin bestärkt, genau das Richtige getan zu haben. Auch die über 50 verkauften Memberkarten waren ein Zeichen der Wertschätzung und überwältigten uns total. Auch ein Event der Extraklasse neigt sich irgendwann dem Ende entgegen und nach der Party ist vor der Party, denn am Freitag den 4. August 17 sollte der erste offizielle Freitag sein, wo das MP offen hat.

 

Mit der nötigen Portion Vorfreude war auch der Freitag 4. August 17 da, wir waren bereit, das Lokal gereinigt, die Kühlschränke voll und die Würste bereit für einen gemütlichen Abend. Ohne grosse Erwartungen wurde dann auch unser erster offene Freitag zu einer Überraschung für uns alle, denn tatsächlich fanden erneut viele Leute den Weg zu uns nach Oftringen ins MP und ein gelungener Abend nahm seinen Lauf.

Es wurde gespielt, diskutiert und gefachsimpelt bei Wurst und Bier, bis zu später Stunde auch dieser Tag erfolgreich zu Ende ging.

 

Fortsetzung folgt…